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16. Oktober 2016
Onlinestudie von ARD und ZDF zur mobilen Internetnutzung im Jahr 2016

Laut der aktuellen Onlinestudie von ARD und ZDF hat die mobile Internetnutzung und die Anzahl mobiler internetfähiger Endgeräte im Jahr 2016 stark zugenommen. Auch werden mobil mehr Inhalte abgerufen. Das betrifft sowohl die mobile Video-Rezeption, Fernsehkonsum als auch das Hören von Musik. Nachdem die allgemeine Internetnutzung in den letzten Jahren kaum noch Steigerungsraten verzeichnen konnte, war in diesem Jahr ein hoher Anstieg zu beobachten.
So stieg im Jahr 2016 die Anzahl der Internetbenutzer um 2 Millionen auf insgesamt 58 Millionen Bundesbürger, so dass jetzt 84 Prozent der Bevölkerung mit schnellem Internet versorgt werden. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr waren es lediglich 0,4 Prozent. Die durchschnittliche tägliche Internetnutzung wird von 65 Millionen Menschen vorgenommen, das sind 45 Millionen Menschen.
Zu dieser Tendenz hat zweifelsohne die steigende Verbreitung von internetfähigen Smartphones beigetragen. Smartphones sind die meistgenutzten Internetzugangsgeräte, diese werden von ca. 66 Prozent der Deutschen zum surfen verwendet. Junge Leute zwischen 14 und 29 Jahren verwenden fast täglich das Smartphone als Internetzugang.
Der Vorsitzende der ARD- und ZDF-Medienkommission sowie Intendant des Hessischen Rundfunks Manfred Krupp sieht nicht nur die jugendliche Begeisterung für moderne Handys als Herausforderung für die innovative Gestaltung und Verbreitung von Medieninhalten an sondern bezieht dies auch auf die ältere Zielgruppen seines Programms. Herr Krupp nennt als Ursache für die wandelnde Mediennutzung die rasante Verbreitung des mobilen Internets.

Quelle: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de

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